In der heutigen Zeit wird viel über den Klimawandel, oder besser noch die Klimakatastrophe diskutiert. Was ist Wetter, Witterung und Klima eigentlich?
Wetter : momentaner Zustand der Atmosphäre, Wetter eines Tages oder
einer Woche an einem Ort
Witterung : Wetter an einem Ort oder in einem Gebiet über einen längeren Zeitraum, z.B. mehrere Tage, Monate, Jahreszeiten
Klima : Synthese des Wetters an einem Ort oder in einem Gebiet über einen Zeitraum, der lang genug ist, um dessen statistische Eigenschaften
bestimmen zu können (30 Jahre)
Es liegt auf der Hand, daß 30 Jahre nicht ausreichend sind, um das Klima in ausreichendem Umfang zu beschreiben. Klima war noch nie konstant, Klima hat sich schon immer geändert! Zwischen Warm- und Kaltzeiten liegen ca. 200 Jahre.
Heutzutage wird der Klimawandel dramatisiert dargestellt. Allein die Prognose des Wetters für die nächsten Tage kann, je nach Wetterlage, extrem schwierig sein. Nach 5 bis 6 Tagen ist das Chaos bereits so groß, daß die Trefferquote langsam Richtung 50 Prozent (also zum Ratespiel) tendiert. Wenn man noch nicht einmal in der Lage ist die Witterung (siehe oben) für die nächste Jahreszeit zu prognostizieren, wie kommen dann Klimaforscher dazu uns ein Szenario für die nächsten 30 Jahre zu bauen? Natürlich ist die Herangehensweise zur Erstellung eines Klimatrends anders als eine klassische Wetterprognose. Jede Prognose ist mit Fehlern belastet, dabei werden Synoptiker bei markanten Fehlprognosen sofort abgestraft (glücklicherweise nur verbal! ). Aber wer weiß in 30 Jahren noch was welcher Klimaforscher wann gesagt hat?
Neueste Erkenntnisse zeigen, daß viele Klimamodelle falsch sind. Prognosen aus den 90 igern können jetzt nämlich schon verifiziert werden. Scheinbar wird die Aktivität der Sonne und der kosmischen Strahlung auf die Wolkenbildung unter- und die Wirkung von CO2 deutlich überschätzt. Der Motor des Wetters ist und bleibt die Sonne sowie das Treibhausgas Nummer 1, nämlich der Wasserdampf. Die Konzentration des CO2 in der Luft ist seit dem Jahr 2000 weiter gestiegen, die globale Mitteltemperatur aber um rund 0,2 Grad zurückgegangen! Das widerspricht dieser Theorie! Die Abkühlung ist beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Erwärmung seit ca. 1850 "nur" 0,7 bis 0,8 Grad betragen hat! Die Ursache könnte eine deutlich "ruhigere" Sonne sein und lässt statt einer Erwärmung eher eine weitere Abkühlung erwarten, die Mitte dieses Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreichen sollte.
Wenn man alle Informationen (Eisbohrkerne, Jahresringe an Bäumen etc.) der Klimaschwankungen der letzten 3000 Jahre mit den Schwankungen der galaktischen Höhenstrahlung (Änderung des Sonnenwindes und des Solarmagnetismus) vergleicht, ergibt sich eine äußerst hohe Korrelation (Übereinstimmung). Als Proxy (Anzeiger) des Klimawandels dienen dabei das Kohlenstoffisotop 14 C und das Sauerstoffisotop 18 O. Das Forschungszentrum CERN in Genf hat ein entsprechendes Projekt zur weiteren Untersuchung ins Leben gerufen.
Auch der Einfluss von extraterrestrischer Strahlung auf die Wolkenbildung ist noch nahezu unerforscht.
Sichere Prognosen des Klimas sind daher sehr komplex und bisher nahezu unmöglich.